Handbuch der guten Vertragssprache


Das neue Standardwerk für alle Juristinnen und -Juristen

Verträge präzise auslegen und rechtssicher formulieren.


Fast alle Verträge sind zu lang und zu kompliziert. Man braucht unnötig lange, um sie zu lesen, zu verstehen, zu überarbeiten und zu verhandeln und am Ende kommt es trotzdem oft zu Missverständnissen.

Das Handbuch der guten Vertragssprache zeigt anhand von über 1.500 Beispielen, wie man alle wichtigen Regelungen und Begriffe so kurz, so klar und so einfach formuliert, dass man sie leicht und richtig versteht.


Erscheint voraussichtlich im Mai 2026 (Stand 7. Februar 2026)

Verlag: C.H.BECK
ISBN: 978-3-406-83980-1

ca. 69,00 €

Leseprobe-PDF, sofort verfügbar. | Vorbestellung: Lieferung durch den Verlag bei Erscheinen. Bei Produkten mit Erscheinungstermin in der Zukunft kann der endgültige Preis erst bei Erscheinen feststehen.

Die Vorteile im Überblick

  • Verträge schneller und leichter erstellen und überarbeiten (weniger interne Nachfragen und Abstimmungen)
  • schneller verhandeln (weniger Angriffsfläche für Diskussionen)
  • weniger Missverständnisse und Streit über Wortlaut
  • Regelungsarten und typische Regelungselemente sicher unterscheiden und konsistent formulieren (z. B. Pflichten, Obliegenheiten, Ansprüche, Fristen/Termine, Definitionen)
  • Formulierungsrisiken erkennen (z. B. mehrdeutige Bezüge, Attribute, unklare Verknüpfungen)
  • Verträge richtig auslegen: die Wirkung typischer Wörter und Verknüpfungen verstehen (z. B. „bis“, „wenn/falls“, „oder“/„und“, „angemessen“)


Beispiele aus der Praxis

Was ist eine gute Vertragsüberschrift?
Schreibt man besser „ist verpflichtet, zu informieren“, „hat zu informieren“ oder einfach nur "informiert“?
Aus welcher Perspektive regelt man eine Pflicht? Als Pflicht aus Sicht des Verpflichteten oder als Anspruch aus Sicht des Berechtigten?
Wie formuliert man Rechte, Verbote, Feststellungen oder Voraussetzungen am besten? Welche Formulierungen sollte man vermeiden?
Ist es sinnvoll, „und/oder“ zu schreiben oder reicht ein bloßes "oder"?
Was ist der Unterschied zwischen „ungeachtet“ und „unbeschadet“ und was kann man stattdessen schreiben?
Wann, wie und wo definiert man etwas am besten im Vertrag?
Sollte man "insbesondere, aber nicht nur" schreiben oder reicht "insbesondere"? Welche Klarstellungen in Verträgen sind überflüssig?
Bedeutet "bis zum 25.03.", dass der 25.03. noch eingeschlossen ist?
Diese Fragen und noch hunderte mehr beantwortet das Buch anhand von über 1.500 Beispielen aus der Praxis.


Für alle, die Verträge entwerfen, prüfen, verhandeln und auslegen – und für alle, die es lernen möchten, vor allem:

  • für Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, die für ihre Mandaten Verträge erstellen und prüfen,
  • für Mitarbeitende in Rechtsabteilungen, die für ihr Unternehmen Verträge erstellen und prüfen,
  • Mitarbeitende anderer Abteilungen mit Vertragsbezug (z. B. Einkauf)
  • für Jurastudentinnen und -studenten.



Leseprobe

Hier finden Sie eine Leseprobe aus dem Handbuch der guten Vertragssprache.
Der Auszug enthält Passagen aus der Einleitung und erläutert den Ansatz des Buchs: Verträge klar, kurz und einheitlich zu formulieren – und Formulierungen nach ihrem Wortlaut richtig einzuordnen.